Die Angst vor der Freiheit

Die Angst vor der Freiheit

und das unstillbare Verlangen nach der starken Führerschaft.

Genau das ist es, was wir derzeit erleben, mit all seinen perversen Auswüchsen wie Denunziantentum, gegenseitiger Kontrolle,

Polizei-Willkühr, Ausspionieren und Anzeigen von Nachbarn, Freunden und wildfremden Menschen und vielen erbärmlichen Handlungen mehr.

Für laue und charakterlich wie auch geistig schwache Personen, hat ein Regime mit strengen Regeln und Gesetzen, mit eifrigen Poliz-Bütteln und strenger Kontrolle, nicht etwas Bedrohliches oder die eigene Freiheit Gefährdendes, wie für gereifte und erwachsene (nicht nur älter gewordene) Menschen, ganz im Gegenteil.

Für laue, charakterlich und geistig schwache Personen ist eine solche Führerschaft fast ihr Idealzustand, ihr stimmiges Lebensumfeld, und das gleich aus mehreren Gründen.
1. Die vollständige Abgabe von Verantwortung – je restriktiver das System, um so mehr Verantwortung können diese Personen abgeben, sind diese Last los, selbst Entscheidungen zu treffen und dafür gerade stehen zu müssen - welche Erleichterung.
2. Ansprüche an das System – Mit der Abgabe von Verantwortung geht etwas einher, dass meist nicht betrachtet wird, nämlich die Tatsache, dass nun Ansprüche an die nun verantwortlichen Stellen gerichtet werden können. Da man selbst für nichts mehr verantwortlich ist, müssen das ja andere sein. Es kann nun im Rahmen der Regeln und Verordnungen vollkommen hemmungslos und grenzenlos aus sich herausgegangen werden, für die Folgen ist nun jemand anderes „verantwortlich“. Man kann in sich hineinschaufeln, was man will, braucht sich nicht mehr zu bewegen, die gesundheitlichen Folgen trägt die nun verantwortliche Stelle im System. Für fast alle Lebensbereich lässt sich da eine verantwortliche Stelle finden.
3. Beleihung von Macht – in diesem restriktiven System kann man seinen ganzen niederen Neigungen nachgehen, wie Neid, Gier, Geltungssucht, Dominanzsucht, Hass, Missgunst usw. es findet sich immer ein Grund um die Zielperson seiner niederen Neigung dem System zu melden. Das ist zwar keine wirklich eigene Macht, die solche Personen auch nie innehaben werden, doch durch die Möglichkeit des Verrats, eine Exekutive für sich nutzbar zu machen, fühlt sich für diese Personen wohl so ähnlich an als hätten sie selbst die Macht, die wohl erbärmlichste Form einer Existenz.

Opportunisten ist das verharmlosende Wort für die scheinbar harmloseste Gruppe solcher Personen. Doch schon ihre Dulder- und Anpasserhaltung schafft den Raum und die Bühne für die aktiveren Personen dieser Freiheitsfürchter. Leider kann man diese Existenzhaltung sogar verstehen, wenn man sich ein wenig in ihre Lage versetzt.

Ganz klar, Freiheit heißt in erster Linie Übernahme von Verantwortung, bäääng, das erste knock-out Kriterium.
Wird Verantwortung übernommen, folgt das Bemühen Mensch zu werden, sprich Wissen, Kenntnisse und Fähigkeiten aufzubauen, diese anzuwenden und umzusetzen, darüber Erfahrungen zu sammeln, aus diesen wiederum Erkenntnisse zu ziehen und diese dann, wenn möglich, zu Einsichten und Überzeugungen zu verdichten.
Bääääääääääääng, gleich eine ganze Maschinengewehrsalve an Killer-Argumenten, um genau damit nichts zu tun haben zu wollen!!!

All dies erklärt auch weshalb, Demokratie und Mitsprache für alle, nicht funktionieren kann, weshalb die aktuellen politischen Systeme nicht funktionieren können, zumindest nicht für die Menschen im Allgemeinen und ihrem Lebenssinn, sich im Einklang mit der Natur und Schöpfung zu entwickeln und zu entfalten. Auf beliebig manipulierbaren und sich anpassenden Opportunisten Machtstrukturen aufzubauen, kann nie zu etwas Gutem führen, birgt den Missbrauch schon in sich und ist ein Magnet für machtgeile laue und charakterlich schwachen Figuren.

Und ja, es gibt Menschen, die sind einfach noch nicht soweit und / oder noch nicht in der Lage, Verantwortung für sich zu übernehmen, frei zu leben und sich zu entfalten. Das ist ganz natürlich, denn wir sind ja alle auf unseren ganz individuellen Entwicklungsständen, was keine Wertung, sondern eine schöpfungskonforme und sich ständig verändernde Realität ist, die nicht nach menschlichen Maßstäben wie „Gut“ oder „Schlecht“ bewertet werden sollte. Struktur und Ordnung gibt diesen Menschen Orientierung und den Halt, den sie für ihre Entwicklung benötigen, ihre nächsten Schritte zu mehr Verantwortung und Freiheit. Aus diesem Grund sind solche Menschen nicht im Focus meiner Betrachtung, ganz im Gegenteil, eine fürsorgliche Führung für ihren Weg sollte ihnen immer zur Verfügung stehen.

Das was derzeit passiert, hält uns auf allen Ebenen und in allen Bereichen dieser Gesellschaft den Spiegel vor, und genau das ist was wir in ihm sehen können.
Und wenn wir es erkennen können, können wir es auch ändern.
Die Natur und Schöpfung zeigt uns tausendfach wie wir es im Sinne des Lebens besser machen können. Wir müssen gar nicht so viel an Struktur und Ordnung des zusammen Lebens und Wirtschaftens neu erfinden. Wir brauchen nur aus der Vergangenheit und dem was gerade ist zu lernen und es der Natur und Schöpfung nachzumachen, vielleicht ein wenig anpassen und aus dieser Welt wird das Paradies, das viele im Jenseits suchen oder erwarten.

In diesem Sinne,
nur das Echte zählt,
lebe es wild und frei,
in Liebe und Achtsamkeit
und lerne es zu behaupten!

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