Das schwierigste im Leben ist es,

Das schwierigste im Leben ist es,

jeden Morgen aufzustehen und sich zu

entscheiden ein Mensch zu bleiben/werden.
- angelehnt an Texte von Tschingis Aitmatow -

Diese Aussage traf Tschingis Aitmatow in Bezug auf die „Mankurts“, willenlose Sklaven, die der schrecklichen Anziehungskraft der Idee einer Weltherrschaft erliegen, sowie all den Auswüchsen dieser Wahnvorstellung. Dazu gehören auch Technikwahn und Technikgläubigkeit, Konsum, Ablenkung, Verdummung, Verbanalisierung, Verkehrung von Gerechtem zu Un-Recht, Abhängigkeit und jede Form von Fremdbestimmung, willkürlicher Gewaltanwendung, erzeugen Bedeutungslosigkeit, willkürliche Umdeutung von Begrifflichkeiten und Sinn, Erzeugung einer Spaßgesellschaft und Wertelosigkeit und und und.

Ich frage mich, ob Tschingis Aitmatow die Vielfalt und den Umfang der „Mankurtisierung“ der heutigen Menschen erkannt hat. Man findet sie ja überall, auch in den „alternativen“ Szenen, und da zunehmend mehr.

Es sind so unglaublich Viele, die sich dieser alltäglichen Entscheidung entziehen. Sie kennen diese Fragestellung nicht mal mehr. Sie gehen ihr, bewusst oder unbewusst, geradezu panisch aus dem Weg, lenken sich statt dessen mit allerlei Wischi-Waschi, Hokus-Pokus und willkürlichen doch haltlosen Behauptungen ab. All das nur, um sich dem Wesentlichen nicht stellen zu müssen - Mensch Werden!

O.K., ist ein krasser Anspruch. Da ist es schon einfacher nach vorgegebenen und fremdbestimmten Strukturen zu funktionieren. Die ebenso klar definierten Toleranzgrenzen kann man ja doch irgendwie als Freiheit sehen.

Mankurts tragen ihren Sklavenherren und Sklaventreiber in ihrem eigenen Kopf stets mit sich.

Nun, wie fällt Deine Entscheidung heute aus?
Und morgen?
Und übermorgen?
Und ...

Mit herzlichen Grüßen, Norbert

 

Nur das Echte zählt,

lebe es wild und frei,

in Liebe und Achtsamkeit

und lerne es zu Behaupten!

 

#norbertpaul #naturspiritualität #naturalpower #zns

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