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Machst Du immer noch Umwege über andere Kulturen, oder bist Du schon bei Deinen eigenen Wurzeln angelangt?

Machst Du immer noch Umwege über andere Kulturen, oder bist Du schon bei Deinen eigenen Wurzeln angelangt?

Das Jahr über treffe ich viele Menschen, über meine Seminare, auf den Veranstaltungen auf denen ich unterwegs bin und auch bei alltäglichen Begegnungen. Mir fällt dabei immer wieder auf, dass die meisten Menschen mehr über fremde Kulturen und deren spirituelle Praxis wissen, als über die ihres eigenen Kulturkreises. Auch fällt es den meisten Menschen scheinbar leichter, sich mit exotischen Praktiken und Systemen zu identifizieren als mit dem, was der eigene Kulturkreis zu bieten hat. Der Exotik-Faktor anderer Völker ist bei weitem stärker als die eigene Identität und der Wunsch ein nordamerikanischer Indianer, ein indischer Yogi, ein sibirische Schamane oder peruanischer Medizinmann zu sein größer, als der Wunsch den eigenen Weg und die Aufgabe in dem Kulturkreis zu finden und anzunehmen in den man hier, dem westlichen Kulturkreis, hinein geboren wurde.

Ja, die fremden Kulturen mit ihren Bräuchen, Ritualen und Glaubenswelten sind für uns hier im westlichen Kulturkreis sehr wichtig und notwendig, aber um uns Beispiel und Inspiration für die Wiederherstellung unseres eigenen naturspirituellen Lebensweges zu sein, nicht um diese zu ersetzen. Die Medizinmänner und Lehrer denen ich begegnet bin, baten mich ihre heiligen Riten zu achten und zu ehren und sie nicht nachzumachen, sondern mein Wissen dafür zu nutzen, meine eigenen spirituellen Wurzeln hier in Europa wieder zu finden und zu beleben. Und als ich mich auf die Suche machte durch den Dschungel von Vergessen, Verdrängen, Unterdrückung, Lüge, bewusster Falschdarstellungen und Verfolgung durch Kirche, Herrscher und Siegermächte, fand ich heraus, dass unser Kulturkreis so überaus viel zu bieten hat und oft das Gegenteil von dem ist was uns "offiziell" "erzählt" wird. Und es ist schade, dass Viele von den Wenigen die sich unserem Kulturkreis zuwenden, ihre Wurzeln nicht weiter zurück verfolgen als bis zu den Germanen und Kelten und wenn, dies meist nur in verklärter Form oder in übertriebener Reenactor-Manier geschieht.
Aus meiner Sicht ist es mehr als wichtig unsere eigenen Wurzeln zu kennen, die wahre Entwicklungsgeschichte die von diesen zu uns heute geführt hat, und es ist noch wichtiger altes nicht einfach nur nachzumachen, dem alten verhaftet zu bleiben oder es gar zu romantisieren und zu verklären. Nein früher war nicht alles besser, aber vieles und das gilt es herauszufinden und ihm wieder einen nutzbringenden Platz in unserem Leben zu geben. Kein Weg führt zurück, niemals, sondern immer nur nach Vorne. Viele kluge Menschen, von Göthe bis Humbolt mahnten uns aus der Vergangenheit zu lernen um bessere Entscheidungen für bessere Zukunft treffen zu können, andern falls dazu verdammt zu sein die gleichen Fehler stetig wiederholen zu müssen. Leider tun wir letzteres mit unbelehrbarer Sturheit seit hunderten von Jahren.
Basierend auf dem Wissen über unsere Wurzeln und dem was wir aus unserer Entwicklungsgeschichte in der Lage sind zu lernen, können wir im aktuellen zeitgemäßen Kontext das lebendig werden lassen, was uns ein besseres Morgen und eine menschlichere Zukunft in mehr Einklang mit der Schöpfung bringt.
Erkennst Du das als Deinen Weg, bist Du angekommen, bei Dir, Deiner Aufgabe, Deiner Berufung, Deinem Weg, offen für anderes doch fest im eigenen Leben.

Mit herzlichen Grüßen, Norbert Paul

Wer die Vergangenheit nicht kennt, muss die gleichen Fehler stetig wiederholen.

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