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Schamanentum, Druidentum, Naturspiritualität ...Worum geht es hier wirklich?

Schamanentum, Druidentum, Naturspiritualität ...Worum geht es hier wirklich?

Immer wieder werden mir Frage gestellt wie: Welche Techniken, Praktiken, Anwendungen und Rituale muß ich lernen um schamanisch oder naturspirituell arbeiten oder leben zu können? - oder: Worum geht es bei der Lebensweggruppe und der Ausbildungsgruppe? Jene die mit diesem Themenkreis schon zu tun haben oder hatten, wie auch jene die sich bisher nur informiert haben, nennen mit auf meine Gegenfrage: Was sie sich den vorstellen würden? - immer ähnliche Dinge: Trommelkreise, Ritualarbeit, Heilkreise, Schwitzhüttenrituale, Andersweltreisen, Trance-Arbeit, Ahnenarbeit, Runen-Arbeit, Jahreskreisrituale, Kraft- und Helfertiere finden, dies und jenes Ritual und vieles mehr.

Mit einem solchen Setzkasten von scheinbar schamanischen Praktiken habe ich auch mal angefangen., denn das ist es was überwiegend angeboten wird. Doch früh erkannte ich, dass diese Praktiken, ohne Tieferen Sinn, ohne ein zugrunde liegendes Verständnis der Schöpfung, schnell fade oder gar zum Selbstzweck werden. Aus beispielsweise einem Schwitzhüttenritual wird dann eine Ambiente-Sauna im Freien. Jedes naturspirituelle Ritual, jede Arbeit und Anwendung der man sich hingibt, muß aus meiner persönlichen Sicht immer in einem in der Schöpfung verankertem Kontext stehen, und dieser zudem auch wirklich verstanden werden. Aus diesem Grund liegt der Schwerpunkt meiner Arbeit darin, zuerst einmal das Bewusstsein für die Schöpfung und das eigene Selbst zu entwickeln. Wenn einem bewusst wird wie die Schöpfung und das eigene Selbst funktionieren, bekommen plötzlich all die Rituale und naturspirituellen Praktiken nicht nur einen tieferen Sinn sondern auch ihren richtigen Platz im Netzwerk der Schöpfung. Und je tiefer man in diesem Verstehen kommt, um so mehr wird Veränderung als richtig und als einzig beständiges erkannt. Der Schlüssel und die Triebfeder dieser Veränderungen, wie auch aller anderen Entwicklungen des Neuen Abendländischen Schamanismus, ist das Bewusstsein. Das tiefe Verstehen der jeweiligen Abläufe und Prozesse, ist dabei der Schlüssel der das Bewusstsein öffnet. Die Erfahrungen die man auf diesem Weg macht sind es, welche durch das Erleben der Prozesse das Bewusstsein wie auch die alltägliche Realität erweitern. Mit anderen Worten, man bekommt immer mehr von der Welt und der Schöpfung um sich herum mit, wird immer mehr Eins mit ihr. Findet dieser Entwicklungsprozess der Bewusstseinserweiterung nicht statt, bleibt man in der methodischen Deckschicht von Ritualen und Anwendungen hängen. Und es ist wichtig zu verstehen, warum diese Bewusstseinsveränderung für uns Menschen im westlichen Kulturkreis so viel wichtiger und damit Vorrangig vor den Hilfsmittel in Form von naturspirituellen Ritualen und Praktiken ist. Im Gegensatz zu Naturvölkern, haben wir uns nicht nur hinsichtlich unserer Lebensweise sondern auch in Bezug auf unser Bewusstsein weit von der Schöpfung entfernt. Mit anderen Worten, was dem Naturmenschen noch bewusst ist und er sich mit Urvertrauen darauf einlässt, müssen wir uns erst wieder erarbeiten. Wir wollen oder müssen erst einmal etwas verstehen und unsere Erfahrungen damit machen, bevor wir beginnen, dahin gehend Vertrauen zu entwickeln. Und das ist gut so und schöpfungsrichtig und der Vorteil liegt auf der Hand. Durch diesen "neuen" Prozess können wir uns über das Verstehen der schöpfungsrichtigen Prozesse direkt und in zeitgemäßer Weise mit dem in uns ruhenden Urvertrauen rückverbinden und dabei die Gefahren des "Glaubens", der seit jeher so viel Elend über die Menschen gebracht hat, bewusst ausklammern. Über Wissen, Verstehen und Erleben, eben in dieser Reihenfolge, erweitern wir heute unser Bewusstsein und unsere Alltagsrealität. Die Entwicklung eines naturspirituelles Bewusstseins ist also der Schlüssel für ein naturspirituelles Leben und Arbeiten, dass mit unglaublich kraftvollen und bewegenden Rituale und Praktiken die Welt immer mehr verändert. Mit herzlichen Grüßen, Norbert

Wer die Vergangenheit nicht kennt, muss die gleichen Fehler stetig wiederholen.

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