Lebe wild und frei, in Liebe und Achtsamkeit.

Die verflixten Umstände

Jeder der Menschen in ihren letzten Tagen begleitete, konnte erleben, dass da, soweit dies nicht durch Pharma oder schwere Verletzungen verhindert wurde, so etwas wie ein Resümee gezogen wurde, eine Rückschau und ein Versuch des Abschließens. Es scheint, als ob die Menschen nach einer Antwort auf eine imaginäre Frage suchen, eine Frage, die jedem am Ende seiner Zeit gestellt wird. Diese letzte Frage lautet offensichtlich:

Was hast Du mit der Zeit getan die Dir gegeben?

Damit ist nicht Dein materieller Zustand gemeint, sondern Dein persönlicher Entwicklungsweg.


Hast Du Deine Lebenszeit genutzt um Dich, nicht in erster Linie materiell, sondern als Mensch, weiter zu entwickeln?
Hast Du die Anforderungen Deines Lebensrades angenommen und umgesetzt und dadurch zu einer aufsteigenden Lebensspirale geformt?
Hast Du die leichten oder die richtigen Wege gewählt und hast Du andere durch Dein Leben inspiriert es Dir gleich zu tun?

Abgerechnet wird immer am Schluss und zu keinem Zeitpunkt in Deinem Leben bist Du so im „Hier und Jetzt“ wie da. Und nein, es wird niemand da sein und Dich entschuldigen, kein Chef, kein Partner, keine Kinder, keine Partei- oder Vereinsvorsitzenden und keine Eltern.

Jetzt werden Dir all diese verflixten „Umstände“ deutlich, die Du angeführt hast, um den leichten Weg zu wählen, Dich für die einfache Lösung zu entscheiden.

Das ist zu weit weg!
Das ist zu schwierig!
Das mach ich später, passt jetzt nicht!
Das ist nicht stimmig (ohne es verstanden zu haben)!
Die Leute passen mir nicht!
Das dauert zu lange!
Das ist zu anstrengend!
Der oder die passt mir nicht!
Mit dem oder der kann ich nicht!
Das entspricht nicht meinen Vorstellungen (ohne es zu kennen)!
Dafür hab ich keine Zeit!
Mir geht es gut so wie es ist!
Ich hab es lieber bequem und einfach!
Veränderungen sind nicht akzeptabel/umsetzbar!
Und und und ...

Bedenke, es geht hier um Dich und nicht um andere!
Wie oft hast Du selbst, wegen äußeren „Umstände“, verhindert von „gut“ zu „sehr gut“ zu wachsen?

Natürlich gibt es für alles eine richtige Zeit, doch die zeigt sich meist, in dem man in Bewegung bleibt und auf seinem Weg voranschreitet. Manchmal bedarf es auch einer Anregung, eines Anstupsens, um das zu erkennen. Alles richtig so, solange man sagen kann: Ich habe mein Bestes getan.

Was jedoch wirklich weh tut und tiefes Bedauern auslöst, genau dann wenn man keine Zeit mehr hat es wieder gutzumachen, sind diese verflixten Umstände, die man vorgeschoben hat, um den nicht immer leichten Weg der eigenen Entwicklung zu vermeiden. Gleichzeitig wird einem ebenso klar, um wie viel tiefe Freude, Zufriedenheit, Begeisterung, Gelassenheit, ergreifende menschliche Begegnung, klares Verstehen und echte Magie man sich gebracht hat.

Denk mal darüber nach, den unsere Welt ist zu wundervoll und unsere Lebenszeit zu kostbar, um sie durch die verflixten „Umstände“ zu verpassen ;-)

Mit herzlichem Gruß, Norbert

Nur das Echte zählt,
lebe es wild und frei,
in Liebe und Achtsamkeit
und lerne es zu behaupten.

Wer die Vergangenheit nicht kennt, muss die gleichen Fehler stetig wiederholen.

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