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Die Suchenden, die Erwachten und jene die auf ihrem Weg sind

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Ja, das sind klasse Schlagworte, die man all zu oft zu hören bekommt, wenn man Menschen das erste Mal trifft, beispielsweise auf einem schamanischen, spirituellen oder naturspirituellen Event, einem Vortrag oder Workshop. Sofort wird einem vermittelt halt, erzähl mir nichts, ich kenne mich schon aus und mach das Gleiche wie Du.

Aus gutem Grund habe ich aufgehört auf solche Sprüche einzugehen und schon gar nicht nachzufragen, denn das macht nur schlechte Stimmung, sowohl bei mir als auch bei dem anderen Menschen.

Als ich begann, mich mit spirituellen Themen auseinanderzusetzen, wollte ich in erster Linie lernen, verstehen und meinen eigenen Standpunkt dazu finden. Es stand für mich außer Frage, mit jeder neuen Information, meinen Standpunkt bis dahin zu überdenken. Natürlich habe ich mich über alles, was auf mich zukam oder mich interessierte, gut informiert und wenn es für mich gepasst hat, auch erst einmal ganz darauf eingelassen, und zwar frei von eigenen Vorstellungen und Erwartungen. Das mach ich heute noch so. Ich hatte zu Anfang meines „weges“ eine Entscheidung getroffen, nichts von vorneherein abzulehnen und zu allem meine eigene Erfahrung zu machen und die persönliche Erkenntnis zu erreichen,

gleich wie diese ausfallen mag. Ob diese Erkenntnis dann lautete - super das mach ich weiter - oder - nicht mein Ding, denn das ergab sich von selbst, nämlich aus dem Prozess von Lernen, Verstehen, Tun und Erfahrung machen. Das stand, und steht auch heute noch nicht, vorher fest wie zu welchem Ende die Mühe meiner Selbst-Überzeugungsarbeit kam/kommt. Ich suchte mir meine Lehrer/innen nicht danach aus, ob die Chemie, die emotionale Ebene, die soziale Intelligenz oder gar deren Sichtweise zu mir und etweigen Vorstellungen passte, sondern ob der Mensch das lebt worüber er/sie referiert. Zugegeben, das war manchmal nicht leicht. Gerade die intensivsten Lehrer/innen sind nicht gerade die einfachsten Menschen. Doch egal, wenn alles authentisch war, hielt ich auch durch, nahm auch harte Zeiten auf mich, durchlebte auch grenzwertige Prozesse und Rituale, denn es ging und geht mir nur darum das Echte herauszufinden, die Seele in dem zu finden, womit ich mich da beschäftige.

Genau dadurch habe ich so viel lernen, verstehen, tun und erfahren, und letztendlich meine ganz persönlichen Erkenntnisse daraus ziehen können. Dabei gibt es im Verlauf immer wieder Entscheidungspunkte. Ging und geht es ab diesem Punkt dann weiter, folgen tiefe Einsicht sowie das Entscheiden und handeln aus eben dieser heraus.

Heute ist das bei den meisten Menschen ganz anders. Heute ist der Suchende auf der Suche nach dem, was er selbst eh schon denkt, fühlt und an konkreten Vorstellungen und/oder Visionen, Ideen mit sich trägt. Meist sind diese vollkommen freifliegend und wenig substantiell, und schon gar nicht intensiv erarbeitet. Dies zu hinterfragen führ hier schnell in leere Ebenen, zu überraschten bis beleidigte Gesichter, also nicht gut für die Stimmung.

Der heutige Erwachte sonnt sich in seinen persönlichen Tagträumen, die er/sie sich mit viel Emotionen, Theatralik und Vorstellungskraft zusammengebastelt hat. Also auch da bloß nicht konkret werden, dann kippt die Stimmung.

Und jene die „auf ihrem Weg“ sind“, schleichen auf der Oberfläche einer aus was auch immer zusammengesammelten Seifenblase dahin. Jegliches Hinterfragen ist wie eine Nadel, welche diese Blase zum Platzen bringt, also auch schlecht für die Stimmung.

Wenn Du immer nur nach dem suchst was „schon immer in Dir liegt“, was Du eh schon glaubst, fühlst, visualisierst, Dir vorstellst oder als Ideal ansiehst, was willst Du denn bitte dabei oder dadurch Lernen, welcher Horizont soll dabei erweitert und welche Alltagsrealität gesprengt werden?.

Dass, was Du noch nicht kennst, was Dir neu und unbekannt ist, das erweitert Deinen Horizont. Dass, wovon Du Dich selbst überzeugt hast, ist Diene fundierte Überzeugung und nicht nur eine Meinung. Dass, was Du dazugelernt, verstanden, erarbeitet, erlebt und erfahren hast, lässt Dein Bewusstsein wachsen und sich erweitern. Auf der Suche zusein nach Bestätigung der eigenen Vorstellungen, in diesen zu erwachen und das auch noch als Weg hinstellen, ist aus meiner Sicht das Gegenteil von Lernen und Wachsen. Es ist die Zementierung Deiner aktuellen Situation und damit Stagnation. Wachstum, Erkenntnis und Bewusstwerdung liegt jenseits der aktuellen Grenzen. Bleibst Du innerhalb dieser, geschieht nichts, außer, dass Du immer wieder das Gleiche, nur ein wenig anders machst. Deshalb ist die Eso- wie auch die Spiri-Szene weitgehend nichts anderes als ein Abklatsch der konventionellen Welt, nur mit etwas anderen Themen, doch den gleichen Mitteln und Prozessen.

Also such Dir jemanden der Dich fordert, der Dich mit seiner Authentizität brüskiert, Du Dich angegriffen fühlst weil Dir Deine Schwächen, Deine Unentschlossenheit und Defizite aufgezeigt werden, ohne dass er/sie diese gegen Dich benutzt. Such Dir jemanden der/die Dich aus Deiner Komfortzone reißt, Dich herausfordert, über Grenzen treibt, Dir etwas abverlangt. Such Dir jemanden der konsequent und souverän ist, geduldig und hilfsbereit, der vorlebt was er von Dir verlangt und kein Geheimnis aus seinen eigenen Schwächen und seinem Wissen macht, denn nur wer stark ist, kann auch mal Schwäche zulassen und braucht nichts zu verstecken. Such Dir jemanden der/die schöpfungskonforme Empathie besitzt und verstanden hat, dass Hilfe erst am Umkehrpunkt wirklich sinnvoll und fruchtbar ist, dass zu frühes „Helfen“, nur Dein Leiden verlängert. Mir ist klar, daß ist kein leichter Weg, doch der Richtige zu mehr Einklang mit der Schöpfung und ihrer echten Magie.

In diesem Sinne, such die Herausforderung, such dass, was jenseits Deiner Grenzen liegt, denn nur dort findest Du Wachstum und Heilung.

Nur das Echte zählt,
lebt es wild und frei,
in Liebe und Achtsamkeit,
und lernt es zu behaupten.

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Wer die Vergangenheit nicht kennt, muss die gleichen Fehler stetig wiederholen.

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