Lebe wild und frei, in Liebe und Achtsamkeit.

Über die Woller

Wir kennen sie alle, mehr oder weniger gehört jeder von uns dazu, zu den Woller. Wir alle wollen irgendetwas Bestimmtes (manche auch etwas unbestimmtes und wollen einfach nur was) und gehen diesem Wollen mit mehr oder weniger Antrieb nach um es zu erhalten/erreichen, je nachdem wie wichtig es uns ist. Die Woller lassen sich in verschiedene Haupt-Gruppierungen wie auch Untergruppierungen von Woller unterscheiden, wobei es vereinzelt durchaus auch Mischformen gibt.

Die erste und am schnellsten erklärte Gruppe sind die Ich-mach-es-Woller. Die wollen etwas und tun was, um es auch zu erhalten/erreichen. Sie unterscheiden sich lediglich in die Untergruppen A die Ich-mach-es-Woller-ohne-Plan, B in die Ich-mach-es-Woller-mit-Plan und C in die Ich-mach-es-Woller-schöpfungskonform. Jene der Gruppe A machen einfach, ohne Ahnung davon zu haben was sie machen und freuen sich nen Keks, wenn es klappt (in ca. 2% aller Fälle). Die aus Gruppe B nehmen einfach nen Plan egal von wem, egal ob sie ihn verstanden haben und legen los. Die meisten ärgern sich während des Tun´s schwarz, sind schlecht gelaunt und geben meist auf, da sie den Plan nicht verstanden haben, deshalb nicht umsetzen können, ist eben nicht ihrer. Die Gruppe C folgt der 1. kosmischen Kausalkette, brauchen etwas länger und können auf dem Weg auch mal zu der Erkenntnis kommen, dass das doch nicht das Richtige ist, erreichen/erhalten jedoch meist genau das, was sie wollten und leben es nachhaltig.

Dann haben wir die große Gruppe der Dauer-Woller, die ständig irgendetwas wollen, was weit mehr als 80% aller Woller ausmacht. Obgleich es die größte Gruppe ist, oder gerade deswegen, finden wir hier viele Untergruppen. Die beiden Eckpunkte bilden die Elite-Woller und die Wollen-Woller. Die Elite-Woller wollen irgendetwas, meist aus äußerlichen Gründen, aus Prestige- oder Trendgründen, aus Angeberei, abgehobenen Phantasien und Vorstellungen, nur weil sie es können und vielem mehr. Sie kaufen sich einfach das, was sie wollen, ohne Eigenleistung dafür zu erbringen, ohne irgendwie weiter darüber nachzudenken oder einen echten Sinn darin zu sehen, Hauptsache sie haben es, oder sie gehört dadurch dazu, wozu auch immer.
Die Wollen-Woller wollen immer nur wollen, ohne die Mittel dazu zu haben aber auch ohne den Antrieb für diese Mittel auch zu sorgen, kommen also nie zum echten wollen, wollen es aber wolen. Sie tun nichts außer wollen und jammern, dass sie nie bekommen was sie wollen wollen. Sie beschweren sich immer, dass es zu teuer ist was sie wollen, wollen es immer noch billiger haben, wohlweislich, dass sie auch dann keinen Ausgleich aufbringen werden. Es sind Energievampire besonderen Ausmaßes. Sie nerven ihr gesamtes Umfeld mit ihrem ewigen Wollen, dem jedoch keine eigene Aktion folgt, wie auch mit ihrem ewigen Gejammer, dass nichts für sie vorangeht und die Welt so schlecht ist und alle nur ihr Geld wollen, über das sie meist nicht mal verfügen, immer sind die anderen an ihrer Stagnation schuld. Menschen mit Helfersyndrom sind beliebte Opfer der Wollen-Woller und es entwickelt sich hier oft eine schöpfungswidrige Abhängigkeit voneinander.
Was beide „Extrengruppen“ verbindet, ist ein Mindestmaß an Emphatie, ein Mindestmaß an geistiger Reife, eine meist konsequente Ablehnung von eigener Verstandesleistung und Weitsicht und ein Maximum an Fremdbestimmung.

Zwischen diesen beiden Rand-Gruppen finden wir dann eine Vielzahl an weiteren Wollern, die auf unterschiedlichste Art fremdgesteuert sind. Da hätten Wir die Trend-Woller, die man nochmals in unzählige Untergruppen aufgliedern könnte, da sie jedem wie auch immer gearteten Trend hinterher wollen. Dann haben wir die Opportunisten-Woller, die immer das wollen, was andere wollen und schließen sich denen an. Auch die Gruppe der Nix-Woller gibt es, die wollen einfach nix und sind einfach nur existent. Dann gibt es noch die nicht kleine Gruppe der Scheinbar-Woller. Diese Gruppe ist interessant, da sie scheinbar etwas dafür tun was sie wollen, aber sorgsam darauf achten, dass sie es nie wirklich erhalten und sich somit an ihrem geliebten/gewohnten Status-Quo nichts ändert. Auch die Rollen-Woller sind eine spannende Gruppierung. Sie wollen eine dominante Position anderen Menschen gegenüber einnehmen, Guru sein oder etwas anders mit einem Titel/Rolle, die sie per se über andere Menschen erhebt. Dabei ist es gleich, um was es sich dabei handelt oder wie sinnvoll oder unsinnig es ist, wie Gummibärchensammler oder Klopappiermaler usw., Hauptsache hier haben sie das Sagen. Dann sind da noch die Königs-Woller, die immer etwas mehr wollen als alle anderen es wollen, gleich um was es geht, sie wollen es einfach mehr als alle anderen, doch verzetteln sie sich mit ihrem mehr als andere wollen und schaffen am Ende gar nichts. Und es gibt noch eine Menge weitere Woller-Unterguppen, doch das würde hier zu weit führen.

Etwas zu wollen ist ja nicht verkehrt, wir alle tun das, allerdings sollten wir darauf achten, das es ebenso wie das Glauben, nur Randbereiche unseres Lebens betrifft und nicht die Kernthemen. Folgt dem Wollen nicht die 1. kosmische Kausalkette, sprich, nach dem Wollen gleich das richtige Tun, passiert eben nichts. Neben der in den Augen des Umfeldes stetig wachsenden Unzuverlässigkeit, was nie gut ist, wächst diese auch in Bezug auf den Woller und sein eigenes Unterbewusstsein, welches sich immer weniger auf ihn verlassen kann und sich zurückzieht. Der persönliche Menschwerdungsprozess, in dem wir uns alle noch befinden, erlahmt und kommt zum Stillstand. Das Rad des Lebens bleibt ein Rad, wird zur entwicklungsseitigen Nullrunde. Es wird die Chance verpasst dieses Leben von einem Rad, welches sich stetig auf gleicher Ebene/Niveau dreht, zu einer sich entwickelnden Aufwärtsspirale zu verändern. Dass, eben genau dass, ist menschliche Entwicklung und der ursprüngliche Sinn des Lebens.

Es sind, meiner bisherigen Erfahrung zufolge, bisher weniger als 2% der Menschen die den Mut für Entwicklung und Veränderung, für das Tun direkt im Anschluss an das Wollen, die jene Entschlossenheit und den Antrieb haben, diesen Schöpfungsauftrag zu erfüllen.

Denk mal darüber nach ;-)

Der Mensch NorBert aus der Famile PauL

Nur das Echte zählt,
lebe es wild und frei,
in Liebe und Achtsamkeit :-)

 

Wer die Vergangenheit nicht kennt, muss die gleichen Fehler stetig wiederholen.

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