Lebe wild und frei, in Liebe und Achtsamkeit.

Glaube versus Struktur und Ordnung?!

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Was ist los mit den Gläubigen? Das habe ich mich immer wieder gefragt, wenn ein Austausch mit einem solchen Menschen sich in Absurdistan verliert. Wenn kein Argument mehr ankommt, oder nur unbelegbare Behauptungen als angebliche Argumente hervorgebracht werden, die Beweislast umgekehrt wird und das Gegenteil bewiesen werden soll, was bei einer substanzlosen Behauptung nicht möglich ist.

Doch dann erkannte ich bei gläubigen Menschen, wie in allem Anderen auch, Struktur und Ordnung in ihrem Verhalten und den Gründen, die zu dieser Lebenseinstellung führen.

In der Zeit um Weihnachten gab es wieder viele Doku´s die über Glaube, Religion und deren Geschichte. Interessant dabei fand ich, dass es überraschend viele Forschungsprojekte gibt, die sich mit den Hintergründen und Mechanismen von Glaube beschäftigen. Mit zahlreichen Tests versucht man, die dahinterliegenden Prozesse auf die Spur zu kommen. Dabei spielt der Glaube an einen Gott, oder ein übernatürliches Schöpferwesen wie es die Religionen beschreiben, eine zentrale Rolle. Das kommt nicht von ungefähr, denn immerhin gibt es über 2,1 Mrd. gläubige Christen und knapp über 1,5 Mrd. gläubige Moslems und beide machen deutlich auf sich aufmerksam.

Über unterschiedliche Testsituationen wurde herausgefunden, dass gläubige Menschen entweder aus sich selbst heraus keinen eigenen Antrieb haben, sich und ihrem Leben eine Struktur und Ordnung oder Sinn zu geben und deshalb keine wahrnehmbare Kontrolle über ihr eigenes Leben haben. Ein bedeutendes Ereignis, durch welches diese Struktur und Ordnung, wie auch die Kontrolle über ihr bisheriges Leben verloren ging, kann dazu führen sich in den Glauben zu retten. Die nicht vorhandene Kontrolle sowie deren Verlust, gehen oft mit sozialem Abstieg und/oder Verarmung einher. In beiden Fällen sind Menschen anfällig dafür an eine Macht zu glauben, die ihr Leben für sie wieder regelt, welche das zu tut, wozu sie scheinbar nicht oder nicht mehr in der Lage sind. Dabei ist es für sie unerheblich zu wissen wie das ganz real geschehen soll. Es ist die vollständige Abgabe von Verantwortung an ein höhere Macht, die scheinbar mehr vermag als man selbst.

Angesichts der Ohnmacht dem eigenen Schicksal gegenüber, wird weder hinterfragt noch in Frage gestellt. Dass es sich bei den Glaubensmodellen um weder beweisbare, noch schlüssig herleitbare Behauptungen handelt, ist dabei unerheblich. Das eigene Denken und die Eigenverantwortung wurden abgegeben und an ihre Stelle tritt die Ideologie, die Religion. Doch unbewusst wissen diese Menschen, dass da was nicht stimmt. Deshalb sind sie immer im Zweifel und steigern sich immer mehr in diese Ideologie hinein, um vielleicht doch noch den wahren Kern zu finden. Zu ihrem eigenen Schutz und dem ihrer Ideologie, immunisieren sich gläubige Menschen sehr schnell gegenüber anderen Stellungnahmen. Dazu gehört auch, ein nach Außen der Ideologie konforme  Fassade aufzubauen und aufrecht zu halten. Es gilt, „gut“ im Sinne dieser zu scheinen.  Dieser innere Zwist führt nach und nach zu einer Spaltung des Menschen, bis hin zur alltäglich gelebten Doppelmoral. Es werden Feindbilder gegenüber andersgläubigen wie auch frei denkenden Menschen aufgebaut.

In einem der Testaufbauten mit Gläubigen wie auch Nichtgläubigen, hat man allen die Möglichkeit gegeben diesen Test unbeobachtet zu durchlaufen und das Ergebnis anschließend zu notieren und abzugeben. Natürlich hat man sie dabei gefilmt und dadurch herausgefunden, dass alle in dieser Situation gemogelt haben, die gläubigen Menschen deutlich ausgiebiger als die Nichtgläubigen. Bei einem weiteren Testaufbau gab man bei dem Test vor, dass laut Legende ein Engel oder Geistwesen im Raum anwesend ist. Die Nichtgläubigen blieben davon wenig berührt. Zwar machten nun auch sie weniger falsche Aussagen, doch die gläubigen Menschen wurden plötzlich fast 100% ehrlich. Im Gegensatz zu den Nichtgläubigen, scheinen die Gläubigen unter einem höheren Druck zu stehen gut sein zu müssen, besonders wenn sie sich beobachtet fühlen.

Kein wie auch immer gearteter Gott, gleich welcher Religion und/oder Mythologie, wurde jemals als real existent belegt, keiner! Alle basieren auf reinen Behauptungen, die in bunte Erzählungen gehüllt und idealisiert sind. Diese Geschichten sind meist ebenso erfunden wie die Behauptung des existierenden Gottes selbst. Ob man an einen christlichen Gott, einen islamischen, hinduistischen oder heidnischen Gott glaubt, spielt dabei absolut keine Rolle. Genausogut könnte man an das Sandmännchen oder die Raketenwürmer glauben. Was beleibt, ist oft nur ein mehr oder weniger deutlich erkennbarer realgeschichtlicher Kontext, der als grobe Struktur der Geschichten dient.

In Sachen Gott oder Religionsbeweis, hilft auch nicht die gerne strapazierte Beweisumkehr, auf die Gläubige in Argumentationsnot so gerne bestehen, und auf die so viele Nichtgläubige reinfallen. Wo nichts als eine reine substanzlose Behauptung ist, kann auch kein Gegenbeweis erbracht werden, dass ist Blödsinn. Diese Tatsache dann als Beweis der Richtigkeit des Glaubens anzuführen, ist auf mehreren Ebenen einfach nur erbärmlich.

In Bezug auf Glaube stehen immer die großen Religionen und Ideologien im Vordergrund, doch diese oben geschilderten Strukturen treffen auf jede Form von Glaube/Ideologie zu. Heute erlaubt sich jeder, dass zu glauben, was er/sie für sich als stimmig ansieht, als Wunschvorstellung mit sich trägt oder einfach nur weil er/sei anders sein will, oder das Ego sich in der Oppositionsrolle gefällt. Wie bei allen Glaubensformen greifen die oben genannten Strukturen, Strukturverlust, Kontrollverlust, Abgabe der Eigenverantwortung, Hineinsteigern in die Ideologie, Immunisierung gegen andersdenkende, Aufbau von Feindbildern, leben der Doppelmoral, und so weiter und so fort. Die institutionalisierten Prozesse der Religionen und ihrer Kirchen-/Sektenstrukturen sorgen dann dafür, dass so schnell keiner diesem manipulativen Machtkomplex entkommt.

Apropos Substanz. Wenn wir uns z. B. die römisch päpstlich katholische Kirche anschauen, finden wir nur das an Substanz, was sie sich an materiellen Gütern ergaunert hat, inzwischen über 270 Mrd. Euro. Ihre Geschichte ist erlogen, ihre Besitztümer durch gefälschte Besitzurkunden und Seilschafte erschwindelt. Ihr zentrales Werk die Bibel, ist ein schlechtes Märchenbuch voller Lügen und meist von anderen Kulturen abgekupfert (altes Testament). Ein zwielichtiger Papst als Stellvertreter eines auf Behauptungen basierenden Gottes auf Erden, substanzlose Selbsterhöhung zum Hirten über die menschlichen Schafe, all das sind keine Optionen für einen freien und selbstbestimmten Menschen. Überall findet man nur Lüge, Betrug und Missbrauch. Dennoch glauben unendlich viele Menschen entgegen jeglicher Vernunft an den einen oder mehrere Götter und ihre Kirchen/Sekten. Nehmen wir nur die 2,1 Mrd. Christen, die 1,5 Mrd. Islamzugehörige sowie die ca. 2,1 Mrd. „Andere Religionen“, so sind wir bei ca. 5,7 Mrd. gläubigen Menschen. Bei einer Weltbevölkerung von derzeit ca. 7,7 Mrd., ist das eine deutliche Mehrheit an gläubigen Menschen, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass von den 2 Mrd. nicht religiös gläubigen Menschen, viele einfach das glauben was sie wollen.

Die Wachstumsbremse Glaube aufzulösen und sie als zwar bisher wohl notwendiges Übel, doch nun als überwunden hinter uns zu lassen, ist und bleibt die größte Herausforderung des heutigen im Wachsen befindlichen Menschen. Darin sehe ich das größte Potential im Menschwerdungsprozess, in Bezug auf die Menschheit als Ganzes, wie auch für jeden Einzelnen. Es geht beim Menschwerdungsprozess nicht um Glaube, sondern um Bewusstsein und bewusstes Sein. Auf diesem Entwicklungsweg kommt die schöpfungskonforme Spiritualität wie von selbst und ganz widerspruchsfrei hinzu. Wenn ich mir bewusst bin, dass Glaube nur eine Täuschung ist, öffne ich das Tor zu meiner persönlichen Entwicklung in Einklang mit der Schöpfung und zum Wohl des Ganzen. Ich denke, dass nach den vielen Jahrhunderten der Verdunkelung durch Glaubensfragen, es so langsam an der Zeit ist, unsere dadurch unterbrochene menschliche Entwicklung wieder aufzunehmen und den nächsten Schritt zu gehen, vom gläubigen, zum bewussten spirituellen Menschen als konstruktiver Teil der Schöpfung..

Nur das Echte zählt,
lebt es wild und frei,
in Liebe und Achtsamkeit!

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Wer die Vergangenheit nicht kennt, muss die gleichen Fehler stetig wiederholen.

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