Lebe wild und frei, in Liebe und Achtsamkeit.

  • Home
  • Blog
  • Blog
  • Die Raunächte – zwischenTradition und Ursprung

Die Raunächte – zwischenTradition und Ursprung

Wie ihr wisst, zählt für mich nur das Echte, dass was wirklich in der Natur und Schöpfung geschieht. Die interessiert sich ihrerseits jedoch nicht um unseren Kalender, weshalb echte und schöpfungskonforme Ereignisse nie ein Kalenderereignis sein können, was es deutlich aufwändiger macht ihnen zu folgen.

Davon losgelöste Ereignisse, also menschgemachte Konzepte, die haben sehr wohl Kalendertermine und können deshalb auch leicht zu einer Tradition werden, denn der Mensch macht es sich eben gerne leicht. Doch nur weil etwas Tradition wurde oder ist, ist es noch lange nicht echt und/oder sinnvoll, wie die zahlreichen unsinnigen Traditionen in allen Kulturen zeigen. Doch eines ist sicher, alles, dass von seinem Ursprung, seinen Wurzeln getrennt wird, verliert seine Lebenskraft- und -energie. Aber was solls, Hauptsache einfach.

Das betrifft ganz besonders die Rauhnächte, die Zeit zwischen den Jahren. Ja, es gibt sie wirklich, jedoch nicht in der kalendarischen Zeit zwischen Weihnachten und den Heiligen Drei Königen. Es muß doch jedem auffallen, dass diese Eckpunkte christlicher Natur sind, oder? Und was haben die mit vorchristlichen Ereignissen zu tun? Sie wollen sie vernichten, überlagern, umdefinieren, übernehmen und ihnen ihre Bedeutung und Energie entziehen. Also gleich wie intensiv man suchen wird, weder zu Weihnachten, noch zu den Heiligen Drei Königen, endet und/oder beginnt irgend ein Jahr, also absolut keines, was die Bezeichnung für diese Zeit klar als unsinnig erscheinen lässt (und bitte kommt mir jetzt nicht mir dem chinesischen Neujahrsfest, das wäre beschämend). Als Tradition, bei der vom ursprünglichen Ereignis nur noch das Räuchern geblieben ist, kann man sie als Rauchnächte, auch eine gängige Bezeichnung, sicher stehen lassen. Doch was für ein kläglicher Abklatsch der echten Zeit zwischen den Jahren.

Dabei gibt es ja zwei Jahre die man über ihren jeweiligen Tiefstand, deren Ende und Neubeginn, in dieser Zeit miteinander verbinden kann, nämlich das Sonnenjahr mit seiner Wintersonnenwende und das Mondjahr mit dem dazu stehenden Neumond. Die Zeit zwischen dem Ende und Neubeginn der beiden Jahre, also die Zeit zwischen Neumond und Wintersonnenwende ist da echte Ereignis, die rechte Zeit zwischen den Jahren, mit enormer Kraft und Bedeutung für unsere Entwicklungsarbeit. Allerdings ist diese in jedem Jahr anders. Mal liegt sie vor der Wintersonnenwende und mal danach, mal ist sie nur ne halbe Stunde und ein andermal fast 15 Tage lang. Man muß sich also kümmern, will man die echten Rauhnächte, die echte Zeit zwischen den Jahren für sich nutzen.
Und eines noch, wenn man die Sache mit den echten Raunächten nicht versteht, versteht man auch nicht den Jahreskreis, was alle Tätigkeiten diesbezüglich in einem anderen Licht erscheinen lässt. Und nochmal, nur weil etwas Tradition ist, ist es nicht zwingend echt oder sinnvoll, Reflexion und Hinterfragen ist auch hier gefragt, um nicht stets die gleichen Fehler zu wiederholen.

Also für mich gibt es nur die echte Zeit zwischen den Jahren, und für Dich?

Mit meinen besten Wünschen für Dich, Norbert

Wer die Vergangenheit nicht kennt, muss die gleichen Fehler stetig wiederholen.

Anmeldung Newsletter

Abmeldung Newsletter

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok