Lebe wild und frei, in Liebe und Achtsamkeit.

Selbstbehauptung - Selbstverantwortung

Selbstbehauptung als wichtiger Bereich der Selbstverantwortung, die jeder Mensch für sich hat, gehört zu den unbeliebtesten und daher am meisten ignorierten oder abgegebenen Verantwortungsbereichen, über die wir entscheiden. Das damit verbundene Thema Gewalt ereilt das gleiche Schicksal, ohne reflektiert zu haben, dass in der Natur und Schöpfung zwei Arten von Gewalt permanent existieren, die konstruktive Gewalt die Leben zeugt, schützt und fördert, sowie die destruktive Gewalt die Leben verletzt, zerstört und es nimmt. Es bedarf auch hier eines Ausgleiches, für den wir selbst verantwortlich sind. Da destruktive Gewalt existiert, gehört es zu unserer Selbstverantwortung mit ihr umgehen zu können.
In der täuschenden Sicherheit unserer angeblich so zivilisierten Gesellschaft wurde Gewalt an die Obrigkeit und ihre Organe abgegeben und ist nur noch selten, jedoch zunehmend mehr, alltägliches Geschehen.

Bequem wie der Mensch ist, hat er seine Selbstverantwortung an diese Instanzen bereitwillig abgegeben, weils einfach einfacher ist. Für die meisten Menschen besteht heute Selbstbehauptung darin, ne große Klappe zu haben, nach der Polizei zu schreien, mit Anzeigen zu drohen und dem Anwalt.
Ein fataler und erbärmlicher Standpunkt, der jede Menge Opferrollen erzeugt, insbesondere wenn der/die Gegenüber eine andere Wahrnehmung und ein anderes Verständnis vom Thema Gewalt hat und diese gerne an willfährige Opfer auslässt.
In meinen vierzig Jahren Kampfkunst habe ich eines immer wieder erfahren, diese Selbstverantwortung der Selbstbehauptung anzunehmen und durch Praktizieren einer Kampfkunst nach eigenen Möglichkeiten umzusetzen, ist mit Abstand die beste Prävention um nicht in eine gewalttätige Situation zu geraten. Der Grund ist ganz einfach, die gesamte nonverbale Kommunikation verändert sich aufgrund der erlernten und anwendbaren Fähigkeiten so, dass man einfach in kein Opferschema mehr passt. Und Täter suchen sich in der Regel Opfer, die als möglichst schwache, nicht wehrfähige und daher unsichere wie auch ängstliche Menschen erscheinen. Die große Klappe, hinter der nichts ist, wird schnell durchschaut und von einem gewaltbereiten Menschen eher als Provokation erlebt. Auch das ist einfach zu verstehen, denn er minimiert damit das Risiko selbst verletzt zu werden.

Ein Kampfkunst nach eigenen Möglichkeiten zu trainieren, ist ein geringer Preis dafür, nicht mehr in Opferrollen zu fallen, von den gesundheitlichen Verbesserungen mal ganz abgesehen.

Wer die Vergangenheit nicht kennt, muss die gleichen Fehler stetig wiederholen.

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