Einst zogen mich alte naturverbundene Traditionen

Einst zogen mich alte naturverbundene Traditionen

wie die verschiedenen Formen des Schamanismus, des Druidentums, der Pagan- und Heidenwelten und ähnliche Weltsichten magisch an und ich wollte mehr darüber  erfahren, erleben und wissen. Ich begann

zu lernen und an Ausbildungen teilzunehmen, auf der Suche nach den Wahrheiten und der Kraft, der durch Geschichten, Mythen und Rituale herbeibeschworenen Magie dieser Weltanschauungen.

Was ich fand, waren verkleidete, geschmückte, ausgemahlte, phantasievolle, entartete, widersprüchliche, sich gegenüberstehende, fremde wie auch entfremdete und nicht verstandene Vorstellungen und Konzepte ohne realen Bezug zu dem, was sie angeblich beschreiben und erklären wollten, die die Natur und Schöpfung um uns herum.

Schnell wurde klar, dass Traditionen per se nicht richtig sind oder gar irgendeine Wahrheit in sich tragen. Ich begann all das zu hinterfragen und auf Übereinstimmung mit der realen Natur und Schöpfung zu überprüfen. Alles wurde als Erfahrung abgehakt und aus meinem Alltag verbannt, dass keine überprüfbaren Aspekte in der realen Welt aufweisen konnte. Dieser scheinbar und von vielen als zu rational und zu verkopft bezeichnete Weg lehrte mich die kosmische Kausalkette vom Aufbau von Wissen, Kenntnissen und Fähigkeiten - dem Umsetzen und Tun all dessen - dem Sammeln von Erfahrungen - der Kunst daraus Einsichten zu verdichten und so ins Verstehen zu kommen. Und statt die Natur und Schöpfung zu entmystifizieren, zeigte sich mir nach und nach ihre echte Magie und ich erkannte sie immer häufigerer und in immer mehr Zusammenhängen. Diese echte Magie verlangt nach Stille und Verstehen und braucht, obgleich sie unglaublich überwältigend ist, weder ausgefeilte Prosa noch rhetorisch spitzfindige Definitionen, noch phantastische Fiktionen oder perfekt inszenierte Rituale, noch berauschende festem oder extreme Erlebnisse um zu überzeugen.
Warum also sollte ich zurückkehren zu einem zwar unterhaltsamen, doch inhaltlich überwiegend leeren Handlungen aus meinem früheren Leben?

Stete Reflexion ist ein ständiger Begleiter auf diesem Weg und es stellen sich immer wieder die gleichen Fragen ganz neu:
Wie macht man immer wieder weiter, wenn man tief im Herzen und der Seele zu verstehen beginnt?
Wie geht man damit um, wenn man erkennt, dass man nicht mehr zurückkann in ein weniger bewusstes Leben?
Wie geht man seinen Weg weiter in einer Welt, zu der man nicht mehr zu gehören scheint?

Zu viele leichte statt richtige Entscheidungen, zu viele opportunistische Lebenseinstellungen, zu viele willfährig bediente niedere Bedürfnisse haben die Welt der Menschen von der Welt der Schöpfung entfernt, so daß sie mir oft fremd vorkommt.

Was mehr muß noch passieren, als all das was schon in der Menschheitsgeschichte der letzten zweitausend Jahren geschen ist, damit sich zumindest ein entscheidender Teil der Menschen auf ihr Menschsein als Teil der Schöpfung besinnt?

Wir werden sehen was passiert!
Oder werden wir Tun, damit es anders wird?

In diesem Sinne,
nur das Echte zählt,
lebe es wild und frei,
in Liebe und Achtsamkeit
Und lerne es zu behaupten!

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